Christos Farakos - Autor vom Buch Über Christos Farakos

Autor von "Das Umdenken - Dein Denken beeinflusst Dein Leben"

Christos Farakos wurde 1982 in Recklinghausen geboren und studierte in Köln Medienwirtschaft. Bereits während des Studiums machte er sich Gedanken über die Zusammenhänge seines eigenen Lebens und stellte fest, dass viele der Themen und Probleme, über die er sich oft den Kopf zerbrach, im Grunde keinen Gedanken wert sein dürften. Aus diesem Grund begann er die Gegebenheiten seines Lebens zu hinterfragen, um zu gewisser Zeit festzustellen, dass Stress und Überforderung durch eine veränderte Lebenseinstellung verhindert werden können. Er schreibt in seinem Buch "Das Umdenken - Dein Denken beeinflusst Dein Leben" über Themen und Ansätze, die viele bereits kennen und über die sich nahezu jeder bewusst ist, doch macht auf eine lebensnahe Art und Weise darauf aufmerksam, dass sie erst durch ein wirkliches Bewusstsein effektiv umgesetzt werden können.

Wie kam es zum Buch "Das Umdenken"?

Wenn ich an meinen bisherigen Lebensverlauf denke, dann fällt mir immer wieder "Reis mit Ketchup" ein. Das klingt witzig und im Nachhinein finde ich es selbst auch sehr lustig, aber eben dieses "kulinarische" und "schmackhafte" Gericht machte mich zu dem, der ich heute bin. Reis mit Ketchup war einer der Auslöser, um im Nachhinein betrachtet viele Dinge meines bisherigen und heutigen Lebens zu hinterfragen.

Es war eine Zeit, in der das Geld knapp war. Sehr knapp sogar. Monat für Monat kratze ich mein Geld zusammen, um wenigstens die Miete zu zahlen. Eine Zeit, in der ich nachts in Bars und Diskotheken als Barmann mein Geld verdiente und tagsüber meiner eigentlichen Arbeit zum Teil unentgeltlich nachging. Der Arbeit, die mich glücklich machte und die auch der Grund dafür war, dass ich diese harte, aber doch so schöne Zeit freiwillig auf mich nahm. Es blieb mir finanziell manchmal nichts weiter übrig, als mich von Reis mit Ketchup zu ernähren, um meinen Traum zu verwirklichen. Als ich dann merkte, dass es mit diesem Traum nichts werden würde, folgte der nächste Traum und das nächste Ziel. Und auch diese Zeiten waren manchmal mit Reis und Ketchup verbunden, doch zumindest immer vom Geldmangel geprägt. Dass es mir dabei mental nicht wirklich gut ging und ich zu Überforderung neigte, wird für viele sicherlich nachvollziehbar sein.

Geldmangel war im Laufe der Jahre mein ständiger Begleiter. Zerplatzte Träume und ein angekratztes Selbstbewusstsein kamen hinzu. Zudem machte mich der Wunsch nach Anerkennung aus meinem Umfeld irgendwann auch verletzlich, wenn ich wegen meiner vielen Ideen und Visionen manchmal nur Spott erntete. Einzeln betrachtet, alles im Grunde halb so schlimm, doch häufen sich die Dinge, die einen belasten, so wird daraus eine Endlosspirale belastender Gefühle. Meine Geduld war am Ende und der Geduldsfaden ziemlich dünn. Ich reagierte dann manchmal selbst auf Kleinigkeiten unverhältnismäßig.

Der Spruch, dass wirklich weise derjenige ist, der mehr Träume in der Seele hat, als die Realität zerstören kann, war für mich noch nicht so wirklich greifbar. Ich las Bücher darüber, wie man reich und glücklich wird oder spirituelle und esoterische Ansätze vom Universum und den Naturgesetzen. Sie stimmten mich alle glücklich. Für einen Moment lang schien mir alles so einfach und ich glaubte daran. Auch heute noch glaube ich an viele dieser metaphysischen Ansätze und lebe danach. Der eigentliche Grund für "Das Umdenken" war allerdings derjenige, dass ich immer wieder bemerkte, dass mir all diese Weisheiten und Botschaften in den Büchern nur bedingt weiterhalfen. Sie zeigten mir den Schlüssel zu allem und wie ich mit diesem Schlüssel fähig sein würde, alle Türen zu öffnen. Doch leider brachte mir keines dieser Bücher bei, in welche Richtung ich den Schlüssel zu drehen hatte. Vor allem dann, wenn ich unbewusst wieder alten Mustern verfiel. Die Jahre vergingen und mit ihnen stieg die Verantwortung. Der Grad der Überforderung nahm nun auch aufgrund der täglichen Verpflichtungen immer weiter zu.

Viele Botschaften waren dann einfach nur unsinnig geworden. Ich konnte mir diese Botschaften auch nicht mehr von anderen Menschen anhören. Ich wusste, dass es ihnen schlecht ging und hörte ihnen dabei zu, wie sie von positiven Gedanken sprachen. Anfangs freute es mich und ich ließ mich davon mitreißen. Einen Tag später äußerten sie dann wieder Dinge, die nichts mit ihrer neuen Denkweise zu tun hatten. Mir selbst ging es ja ähnlich und auch heute noch verfalle ich manchmal alten Mustern, doch meine Erkenntnis, dass die Ausübung weiser Botschaften zunächst einer Basis der mentalen Klarheit bedarf, öffnete mir die Augen. Geld verlor somit immer mehr an Bedeutung und andere Dinge wurden umso wichtiger. Ich erkannte, dass mein Streben nach Glück und die Manifestation von Glück in Form von Geld ein Trugschluss war. Meine persönliche Definition von Glück hat sich verändert und neue Ziele, Wünsche und Träume haben sich daraus ergeben.

Ich habe viele Jahren an dem Umdenken gearbeitet. Vieles geschrieben, vieles entfernt und vieles neu entdeckt. Mit dem Umdenken habe ich nun ein Buch vollendet, dass nichts schön redet und die Dinge klar benennt. Ein Buch, dass all das Wissen, was wir alle tief in uns drin bereits kennen, zusammenfasst und die Brücke zu allem schlägt. Ich lebe schon lange nach dem Umdenken und freue mich wirklich so sehr diese Lebenseinstellung nun mit allen Menschen teilen zu können.